Stopfmaschine am Zug

Schotterzug, Stopfmaschine und andere schwere Technik ist derzeit am Schönecker Bahnübergang am Zug. Dort wird der Bahnübergang erneuert und am Gleisbett gearbeitet.

Von Marlies Dähn

Knirschend und polternd bewegt sich Mittwochmorgen der Schotterzug langsam vorwärts aus Richtung Bahnhof Schöneck in Richtung Haltepunkt am IFA-Ferienpark. Schwere Technik ist angerückt, der Bahnübergang ist voll gesperrt für Fahrzeuge und Fußgänger, eine Umleitung ist ausgeschildert. Gut gelaunt bewegt derweil Baugeräteführer Alexander Schmidt von der Firma Jumbo Tec Spremberg sein Nivelliergerät "Gedo CE" Stück um Stück vorwärts. Es liefert präzise Daten in Sachen Höhe, Lage und Neigung der Gleise. Diese Daten sind wichtig. Schließlich sollen Züge, die nach Beendigung der Bauarbeiten wieder zwischen Zwickau, Plauen, Aue und Klingenthal verkehren, nicht aus den Gleisen springen. Zuvor hatte der blaue Schotterzug genug Material für den Unterbau ausgebracht. Darauf werden die Gleise ausgerichtet. Der Grobschotter wird später von einer Spezialmaschine unter die Schwellen gestopft, nachdem das "Bürstel" losgerollt ist, um für die Stopfmaschine das Ganze sozusagen "besenrein" zu übergeben. Zum Team der Gleisbau Bautzen GmbH gehören Baugeräteführer Enrico Jörg und Lkw-Lenker Robert Mickan. Bis Samstag soll übrigens dieser Teil der Gleisbauarbeiten abgeschlossen sein zu der auch die Erneuerung des Schönecker Bahnübergangs gehört.