Stiller Protest vor dem Neuberinhaus

Kein Geld für Kinder- und Jugendarbeit, für Alte und Behinderte: Das wollen Vertreter verschiedener Wohlfahrtsverbände nicht hinnehmen. Deshalb standen am Donnerstag gut zwei Dutzend Vertreter vor dem Reichenbacher Neuberinhaus, um die Kreisräte mit stillem Protest aufmerksam zu machen, dass soziale Projekte weiterhin Geld brauchen.

Männer und Frauen vom Kinderland Plauen, dem Jugendzentrum Oase Plauen, der Diakonie und der Freien Schulen traten in Dialog mit den Abgeordneten. "Wenn im Kreishaushalt so viel Geld fehlt, wird wieder bei Kindern und Sozialarbeit gespart. Das kennt man ja", so Jo vom Spielmobil Plauen (im Foto links).

Ausgetrickst vom Kreis fühlen sich die Vertreter der freien Schulen Peter Unterdorfer (Evangelische Oberschule Schöneck) und André Uhlmann (Futurum - hinten links und rechts). Sie finden die neue Richtlinie der Schülerbeförderung ungerecht, nach der nur noch die wohnortnächste Schule vom Kreis bezahlt wird. "Weil wir freien Schulen oft nicht die nächstgelegenen Schulen sind, müssen ,unsere' Eltern zahlen. Das ist ein fauler Kompromiss", sagen die beiden Männer. cze