Stauwärter lassen Wasser der Talsperre Pirk ab

Gemütlich schlängelt sich der Eiditzlohbach von seinem Einlauf unterhalb der Autobahnbrücke durch die Talsperre Pirk bis er in das stark zurückgegangene Wasserreservoire mündet.

An der Talsperre wurde der Hochwasserrückhalteraum vergrößert und so Platz für die Schneeschmelze geschaffen, gibt Katrin Schöne, die Pressesprecherin der Sächsischen Landestalsperrenverwaltung Auskunft. Derzeit finden sich noch hohe Schneerücklagen im Einzugsgebiet.

Durch die Absenkung konnte der Hochwasserrückhalteraum von ursprünglich 800 000 Kubikmeter auf rund sieben Millionen Kubikmeter vergrößert werden. Sportler berichten, dass die Eissegelsaison an der Pirk wegen häufig wechselnder Wasserstände und widriger Eisverhältnisse diesen Winter komplett ausfiel. In der breiten Uferzone zeichnen sich nun ursprüngliche Wasserläufe wie Mühlgraben und Eiditzlohbach wieder deutlich ab. Ein Betreten der Flächen ist aber nicht ratsam wegen der Gefahr des plötzlichen Einsinkens. va