Stasiakten-Verwalter besucht Plauen

Er sei gern nach Plauen gekommen - dem Ort, von dem 1989 ein Signal für die ganze DDR ausging, sagte am Donnerstag der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn. Nachdem er am Vormittag mit Neuntklässlern der Hufeland-Schule eine interessante Schulstunde der etwas anderen Art verlebt hatte, begab er sich mit Akteuren der Wende in Plauen auf einen kurzen Stadtbummel.

Natürlich bildete das Wende-Denkmal am Tunnel eine Station. Initiator und Schöpfer des Denkmals, der Künstler Peter Luban (rechts), machte Jahn (2. von rechts) mit den Intentionen des Denkmals bekannt. Und auch hier fand der Gast aus Berlin anerkennende Worte: Es handele sich nicht nur um ein interessantes Kunstwerk, sondern es vermittle auch wichtige Denkanstöße. Am Abend war der Bundesbeauftragte Ehrengast des Jahresauftaktes der CDU im Malzhaus.

Während eines Podiumsgespräches diskutierte er mit dem Plauener CDU-Landtagsabgeordneten Frank Heidan, einst Mitglied der "Gruppe der 20", und dem Beigeordneten des Landkreises, Rolf Keil. Nach Plauen eingeladen hatte den Bundesbeauftragten die vogtländische CDU-Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas (Bildmitte). tp