Star-Geiger aus dem Vogtland darf zurück nach Deutschland

Der aus dem Vogtland stammende Geiger Stefan Arzberger darf die USA endlich verlassen. Es wird keinen Prozess in New York wegen eines mutmaßlichen Mordversuchs geben.

Das bestätigt sein Anwalt. Der Musiker, der im März 2015 während einer Tournee in der Millionenstadt festgenommen wurde, plane seine Heimreise nach Deutschland. Arzberger, damals 1. Geiger des Leipziger Streichquartetts, war vorgeworfen worden, nackt eine Amerikanerin fast zu Tode gewürgt zu haben - nach Angaben seiner Anwälte unter Einfluss von Drogen, heimtückisch verabreicht von einer Prostituierten.

Arzberger, Jahrgang 72, ist im Göltzschtal aufgewachsen, hat in Falkenstein die POS (Grundschule) besucht und in Auerbach an der EOS sein Abitur abgelegt. Seine Eltern wohnen noch in Auerbach; seine Mutter hatte früher die Musikschule in Auerbach geleitet.

Um Arzberger hatte sich auch der Auerbacher CDU-Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum bemüht: Er hat ihn in New York besucht, das Arzberger nach Zahlung einer Kaution nicht verlassen durfte. cze/ufa