Stadt schafft zweiten Blitzer auf vier Rädern an

Plauen betreibt derzeit eine mobile und sechs stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen. Im Vorjahr wurden mehr als 40.000 Verstöße registriert. Drei weitere "Blitzer" gehen bald in Betrieb.

Geschwindigkeitsüberwachungen werden vorrangig an Unfallschwerpunkten, vor Kitas, Schulen, in verkehrsberuhigten Bereichen und an besonderen Gefahrenstellen durch. In Plauen wurden im Jahr 2020 rund 40.800 Verstöße im Zuge der Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung festgestellt. "Darin sind alle Vorgänge im fließenden Verkehr erfasst", informiert die Fachgebietsleiterin der Bußgeldstelle, Alexandra Wölfel. Im Jahr 2019 wurden 60.100 Verstöße festgestellt.
Mobile Geschwindigkeitsüberwachung: 12.717 (2019: 12.220), stationäre Geschwindigkeitsüberwachung 27.400 (2019: 47.092), stationäre Rotlichtüberwachung Böhler Straße: 659 (2019: 794)


Im ruhenden Verkehr wurden 19.969 Fälle geahndet (2019: 25.820 Fälle). Damit verzeichnet die Stadt Plauen einen Rückgang der Parkverstöße von rund 23 Prozent im Jahr 2020. Dies liegt darin begründet, dass aufgrund der Corona-Pandemie insbesondere die Innenstadt viel weniger besucht wurde als üblich.

Demnächst werden außerdem drei weitere "Blitzer" installiert. Die Anlage an der Reichenbacher Straße/Knielohstraße wurde bereits aufgestellt und wird in Kürze in Betrieb gehen. Ein Termin steht noch nicht fest, da vorher noch Arbeiten an der Ampel notwendig sind. Außerdem sind an den Kreuzungen Chamissostraße/Reißiger Straße und B92 Trockentalstraße/ Straßberger Straße Anlagen zur Rotlichtüberwachung vorgesehen. Da die Arbeiten stark wetterabhängig sind, steht der genaue Termin.


Wie Alexandra Wölfel weiter mitteilt, ist außerdem beabsichtigt, voraussichtlich Ende des Jahres 2021 ein zweites Fahrzeug zur mobilen Geschwindigkeitsüberwachung einzusetzen.