Stadt Plauen sucht Vorea-Nachfolger

Plauen - In dieser Woche wurden durch die Stadt Plauen deutschlandweit Ausstellungsgesellschaften aufgefordert, sich für eine Wirtschaftsschau des Vogtlandes im Jahr 2010 mit einem Konzept zu bewerben. Die Entscheidung, mit einem neuen Aussteller und einem neuen Konzept auch in 2010 eine Leistungsschau der Wirtschaft durchzuführen, war bereits im Januar gefallen und veröffentlicht worden, nachdem die Kinold Ausstellungsgesellschaft entschieden hatte, keine weitere Vorea durchzuführen.

 

Zwischenzeitlich wurden für die Region relevante Eckpunkte einer Regionalausstellung diskutiert und in Form eines Datenblattes formuliert. Eckhard Sorger, Wirtschaftsförderer der Stadt Plauen: "Wir sind uns bewusst, dass wir gegen eine allgemeine Entwicklung kämpfen. Alle Berichte der letzten Zeit zu Verbraucherausstellungen oder auch Konsumgütermessen bestätigen rückläufige Ausstellerzahlen und/oder stark rückläufige Besucherzahlen. Dennoch: Wir haben gemeinsam mit unseren Partnerstädten ein Angebot auf der Vorea 2008 präsentiert, das sehr guten Zuspruch fand. Auf das richtige Konzept kommt es an".

 Gesucht wird eine kompetente Ausstellungsgesellschaft mit langjähriger Erfahrung. Diese soll ein neues Konzept für die Vogtländische Regionalausstellung 2010 erstellen und danach eigenverantwortlich durchführen. Unterstützt wird die Stadt Plauen bei der Suche durch die Fachverbände FAMA (Fachverband für Messen und Ausstellungen) und AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der deutschen Wirtschaft). Der FAMA mit seinen 39 Mitgliedern gilt als berufene Vertretung für regionale Fach- und Verbraucherausstellungen. "Die ideelle Unterstützung durch alle maßgeblichen Körperschaften der Region (Stadt Plauen, Vogtlandkreis, IHK Sudwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau, Handwerkskammer Chemnitz, Kreishandwerkerschaft Vogtland) ist einmalig", so Sorger.