Stadt Plauen ist Taufpate für U-Boot

Die Patentante wohnt zwar einige hundert Kilometer von der Küste entfernt auf dem Trockenen, dennoch hat die Stadt Plauen die Patenschaft für das modernste deutsche U-Boot übernommen. Am Mittwoch wurde in Kiel das letzte von insgesamt sechs Booten der Klasse 212A getauft.

Nach Erprobungsfahrten soll es 2014 in Dienst gestellt werden. Plauen hatte zur Zeremonie eine Abordnung nach Kiel entsandt. Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer steuerte ein Grußwort bei. Plauen liege 360 Meter hoch und 600 Kilometer von Kiel und Eckernförde entfernt. Dennoch sei die Patenschaft für ein U-Boot aber wichtig und richtig, sagte das Stadtoberhaupt und verwies dabei auf die zivile Unterstützung von Friedensmissionen der Marine. Das U-Boot trägt allerdings nicht den Namen Plauen. Vizeadmiral Axel Schimpf (links), Inspekteur der Marine und Kapitänleutnant Stephan Busch (rechts), Kommandant der Besatzung GOLF, freuen sich mit OB Oberdorfer und seiner Partnerin Silke Elsner, die die Taufe vornahm, über die Patenschaft. mar