Sperrung der Staumauer bremst Winterdienst

Pöhl - Die Sperrung der Staumauer Pöhl hat viele Auswirkungen. So auch auf den Winterdienst.

Bürgermeisterin Daniela Hommel-Kreißl (FDP) gab zur jüngsten Gemeinderatssitzung bekannt, dass die Beräumung von Straßen und Gehwegen in Möschwitz nicht vollständig geklärt sei. Der Bauhof Pöhl kann den Ortsteil nicht anfahren. Die Gemeinde hat bei fünf Firmen angefragt. Lediglich zwei gaben ein Angebot ab. Die in Pöhl ansässigen Firmen würden 15 000 beziehungsweise 17 500 Euro als Pauschalpreis für den Winterdienst Möschwitz berechnen. "Das ist für 1200 Meter Straße zu viel", war sich der Gemeinderat einig. Sämtliche anderen Firmen, auch die Stadt Plauen, erteilten Absagen. Der Landkreis teilte mit, dass Möschwitz der letzte Ort auf ihrer Aufgabenliste werden würde. Gemeinderatsmitglied Werner Kirsten (SPD) stellte die Frage, ob nicht die Talsperrenverwaltung einen Teil der Kosten übernehme. Die Bürgermeisterin habe angefragt, aber noch keine Antwort bekommen. Jetzt wird geprüft, die Winterdiensteinsätze nach Aufwand abzurechnen.

Der Gemeinde liegt ein günstiges Angebot von 45 Euro pro Stunde vor. Arbeitsleistung und Maschineneinsatz sind enthalten, Streugut wird separat berechnet, so Bauhofleiter Ronald Melitzer. Ein weiteres Problem: Das Jugendzentrum Jocketa klagt über mangelndes Interesse bei Bürgern der Gemeinde. Andreas Sommerfeld, Leiter der Einrichtung, führte die Mitglieder des Verwaltungsausschusses bei der Begehung im September durch die Räume. Er hofft, die Bürger der Gemeinde Pöhl würden sich mehr einbringen, um interessante Kinder- und Jugendveranstaltungen "auf die Beine zu stellen". Bürgermeisterin Daniela Hommel-Kreißl (FDP) bemerkte in der Gemeinderatssitzung am 17. Oktober in Jocketa, dass von der Gemeinde jedes Jahr Gelder investiert werden, um die Möglichkeit für Begegnungen zu schaffen. ker