Spektakulum auf Elsterberger Burgruine

Auf dem Wahrzeichen der Stadt, der größten Burgruine Sachsens, zelebrierte die Coex GmbH aus Cottbus und deren Cheforganisator Eberhard Heyeck das Spektakulum. Tausende Besucher zog es an beiden Tagen hinauf zur Ruine.

Viele liefen schon mittelalterlich bekleidet von den Parkplätzen im Stadtgebiet durch deren Straßen bis zum Elsterberger Wahrzeichen. Über 50 Stände mit Tavernen oder Handwerkern warteten dort auf die Gäste. Schon im unteren Burghof empfing die Besucher ein Ritterlager. Es waren die Mitglieder des Burgunder Haufens.

Das ist eine Gruppe aus Jena, die sich seit gut eineinhalb Jahren mit dem Thema des Ritterlebens beschäftigt. Die Ritter Tristan, Roger und Magdalena hatten hier mit einer Magd ihre Zelte aufgebaut. Sie zeigten in mehreren Auftritten ihr Showprogramm, bei dem sie um Ruhm und Ehre oder die Gunst einer Jungfrau stritten. Sehr zur Freude der Besucher. Gleich neben ihrem Lager zeigte ein Schmied sein Handwerk. Treffsicherheit konnt ein jeder beim Bogenschießen testen. Schöner Tand aus Filz, Schmuck und Kleidung nach mittelalterlicher Art konnte man ebenso erstehen. Neu war diesmal das Angebot, Papier zu schöpfen.

Dicht gedrängt waren Stand an Stand und Handwerker an Handwerker auf dem großen oberen Burghof. Auf dem war auch die Bühne für die Künstler aufgebaut. Dort präsentierten sich Musikgruppen, wie "La Marotte" aus Quedlinburg oder "Cultus Ferox". Dazu zeigte die Hexe "Chibraxa", mit bürgerlichen Namen Chica Schmidt aus Potsdam, wessen Zauberkunst sie mächtig ist. Da gab es auch die heiklen Darbietungen eines Fakirs und am Samstagabend die Große Feuershow als Abschluss des ersten Tages.

Am Sonntag präsentierten sich die Künstler, Handwerker und Stände nochmals der breiten Öffentlichkeit. Da waren dann auch der Gaukler "Immernochfrank" oder die Feuerakrobaten mit ihren Künsten auf den Glasscherben bei ihren Aktionen zu bewundern.