Sommerakademie im Weisbachschen Haus gestartet

Plauen - Kunst ist Leben", so kommentierte die 25-jährige Stefanie Pojar aus Plauen ihren Erfolg bei der diesjährigen Jugend-Kunst-Triennale. Sie nahm mit dem Ölgemälde auf Sperrholz "Selbst 2009" am Wettbewerb teil und wurde mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

 

Gestern war die Plauener Malerin unter den 15 jungen Leuten, die sich für die XVI. Auflage der Internationalen Sommerakademie Plauen-Vogtland im Weisbachschen Haus an der Bleichgasse eingetragen haben. Intendant Klaus Helbig, von Anfang an Initiator, mit seiner Frau Karin Organisator und künstlerischer Kopf dieses erfolgreichen Projektes, begrüßte im Akademiesaal des Weisbachschen Hauses die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die 15 Sommerakademieteilnehmer sind Absolventen oder Studenten künstlerischer Hochschulen des In- und Auslandes.

 

Den 16. Jahrgang der Sommerakademie besuchen auch zwei männliche Teilnehmer, die aus Wien und Hagen gekommen sind. Ebenfalls in der nächsten Woche dabei sind drei Studenten der Ausstelle Plauen der Westböhmischen Universität Pilsen, die sich aber, nach Auskunft Helbigs, derzeit noch in Pilsen aufhalten. Herzlich begrüßt wurde Sabine Richter, Kunstprofessorin aus Nürnberg. Die künstlerische Leiterin hat die Sommerakademie unter das Motto "Mit Licht zeichnen" gestellt. Sie versteht darunter "Fotografie mit und ohne Kamera". Gearbeitet werden soll mit den Wechselwirkungen von Raum und Licht; neben Versuchen mit der Camera Obscura werden sowohl die analoge als auch die digitale Fotografie einbezogen. Am Samstag, 1. August, 11 Uhr, wird die Sommerakademie im Weisbachschen Haus in der Akademiegalerie mit einer Ausstellung von Werken Sabine Richters offiziell eröffnet.

 

Bis zum Samstag, 8. August, wenn dann ab 14 Uhr die Ergebnisse präsentiert werden, arbeiten die 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an ihren Projekten. Für Stefanie Pojar, die sich vor allem als Malerin versteht, ist die Teilnahme an der Sommerakademie "immer eine Bereicherung". Sie habe zwar mit Fotografie bislang keine künstlerischen Erfahrungen gemacht, freue sich aber darauf, Neues kennen zu lernen. Auch für die Plauenerin Sigrun Peller, die ebenfalls wie Stefanie Pojar bereits frühere Sommerakademien besuchte, bedeutet diese Woche im Sommer immer eine Bereicherung und einen Zuwachs an kreativer Potenz. M.B.