Seltene Pflanzen und laute Kräher

Adorf - Mehr als 900 Besucher lockte am Samstag die traditionelle Frühjahrspflanzenbörse in den Botanischen Garten nach Adorf.

 

Nicht nur die 17 Händler kamen aus allen Teilen Deutschlands, wie zum Beispiel aus Berlin, Erfurt, Halle, Feuchtwangen, Chemnitz und Jena, sondern auch die Käuferschar. "Die Besucher gingen erfreut mit den gekauften Pflanzen nach Hause und die meisten Händler freuten sich über einen Umsatz, der größer war als zu manch größerer Pflanzenbörse in den Großstädten", berichtet der Leiter der Einrichtung, Steffen Dietz, erfreut über die gute Resonanz. Ein breites Angebot an hochalpinen und alpinen Pflanzenraritäten sowie eine große Auswahl an Steingartenpflanzen, Stauden, Zwerggehölzen, Bonsai-Gewächsen, Kakteen und vielen weiteren außergewöhnlichen botanischen Kostbarkeiten - von der orientalischen Gamande bis zur rosa blühenden Alpenaster -waren im Sortiment vertreten.

Umrahmt wurde die Pflanzenbörse von einem Hähnewettkrähen, veranstaltet vom Adorfer Kleintierzuchtverein. Beteiligt waren 21 Zuchtfreunde mit mehr oder weniger munteren Hähnen. Absoluter Spitzenreiter war der Hahn von Yves Schanz aus Arnsgrün, der sich in 20 Minuten mit insgesamt 54 lautstarken "Kikerikis" zum Sieger krähte. Ihm folgte der Hahn von Carmen Schanz aus Freiberg, der 48 Mal krähte, und von Andrè Schauer aus Adorf, dessen Favorit 44 Krährufe von sich gab. Platz eins und zwei belegte der Gockel von Thomas Hofmann aus Schwarzenbach an der Saale in der Kategorie Zwerghähne (37 Krährufe), gefolgt vom Zwerghahn von André Schüller aus Süßebach (23 Krährufe). Trostpreise gab es für Bernd Rill und Roger Prevratiel aus Adorf. Für das liebliche Wohl der Besucher sorgten die Mitglieder des Fördervereins Botanischer Garten Adorf.  Steffen Adler