Schützenscheibe für 800 Jahre Reichenbach

Eine mit Bildern aus der Stadtgeschichte Reichenbachs gestaltete Schützenscheibe wartet darauf, gelöchert zu werden. Sie wurde von Frank Krause, Präsident des 1. Schützenvereins Reichenbach, und seiner Frau Marion zur 800-Jahr-Feier der Stadt gestiftet.

Am Dienstag übergab Krause die Scheibe an Oberbürgermeister Dieter Kießling. Die Künstlerin Sylvia Biedermann hat sie nach Ideen der Schützen mit Ölbildern bemalt. So sind auf der Scheibe beispielsweise das 1833 niedergebrannte sowie das neue Rathaus zu sehen. Erinnert wird auch an die Rollbockbahn, die Zeppelin-Landung und die Neuberin. Schützenverein und Stadt wollen noch einen Termin festlegen, an dem auf die Schützenscheibe geschossen und der Stadtschützenkönig ermittelt werden kann.

OB Kießling hat zugesagt, dafür einen Pokal zu spendieren. Bis zu diesem Schützenfest wird die Holzscheibe im Bürgerbüro der Stadt ausgestellt. Und nach dem Königsschießen erhält sie ebenfalls einen Ehrenplatz.Schützenscheiben haben in Reichenbach eine lange Tradition. Die älteste noch vorhandene Scheibe stammt aus dem Jahr 1798 und befindet sich im Museum. Der Schützenverein ist darüber hinaus der älteste Verein Reichenbachs.