Schnelles Internet: Kretschmer lobt Vogtlandkreis

Schnelles Internet für das Vogtland: Das am Mittwoch gestartete Projekt Vogtland-Nord wird mit 13,17 Millionen Euro aus Mitteln der Bundesförderung unterstützt. Der Freistaat Sachsen übernimmt die Kofinanzierung in Höhe von 10,4 Millionen Euro. Insgesamt werden 379 Kilometer Tiefbau realisiert.

Von höheren Bandbreiten werden mehr als 22.000 Haushalte und mehr als 3.400 Unternehmen profitieren. Das geht aus einer Mitteilung der Sächsischen Staatskanzlei hervor. Dort heißt es weiter: Ministerpräsident Michael Kretschmer lobte beim Start für das Projekt Vogtland-Nord am Mittwoch in Lengenfeld den Vogtlandkreis als einen Ausbau-Pionier in Sachsen.

Das Vogtland sei mit dem Ausbauprojekt gut auf die Zukunft vorbereitet: Mehr als 80 Prozent der Anschlüsse im Projektgebiet würden mit Glasfaseranschlüssen versorgt sein. Bundesweit steht diese Technologie derzeit lediglich bei acht Prozent aller Anschlüsse zur Verfügung.

In einer Mitteilung der Telekom heißt es ergänzend: Die Planungen für das schnelle Internet im Vogtlandkreis sind abgeschlossen. Jetzt wird gebaut. Rund 550 Kilometer Glasfaser und mehr als 350 Verteiler sorgen ab Anfang 2020 für höhere Bandbreiten. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 1 Gigabit pro Sekunde (GBit/s).

Betroffen sind insgesamt 23 Kommunen in zwei Projektgebieten:

- Projektgebiet Nord: Auerbach, Ellefeld, Elsterberg, Falkenstein, Heinsdorfergrund, Lengenfeld, Netzschkau, Neumark, Neustadt, Pausa-Mühltroff, Plauen, Pöhl, Reichenbach, Rodewisch, Rosenbach, Steinberg und Treuen

- Projektgebiet Süd: Klingenthal, Markneukirchen, Mühlental, Muldenhammer, Oelsnitz und Schöneck. va