Schluss mit Skaten vor dem Plauener Rathaus

Es gab Zeiten, da mussten die Kids in Plauen Orte suchen, wo sie ihrer Passion vom Rollbrettfahren und darauf Tricks-probieren frönen konnten. Einer davon waren die Treppen und das Geländer samt Zugang zum Neuen Rathaus. Das durften die Rollbrettfahrer gar mit Erlaubnis von Ralf Oberdorfer.

Mittlerweile hat die Spitzenstadt mehrere Areale, allen voran den Skate-und BMX-Rad-Park in der Elsteraue und das Rathaus brauchte nicht mehr unbedingt als "Location for Scating" genutzt werden. Darauf verwies der Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer in einem Gespräch mit dem . Das wäre auch so weiter gegangen, selbst jetzt, nachdem die jungen Leute auch anderswo sich ausprobieren könnten.

"Klar, ich hatte einst gestattet, dass die Jugendlichen hier vor dem Rathaus skaten dürfen. Aber unter der Bedingung, ein paar Regeln einzuhalten", so der OB. "Vielfach aber wurde einfach missachtet, dass während der Öffnungszeiten und Besucherverkehr eben nicht gerollt und gehupft wird. Und damit hatten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro ein zusätzliches Problem: "Den Lärm, das Gekrache und Gerolle haben die Leute im Büro gleich an der Treppe schlicht nicht mehr ertragen", so der Stadtchef.

Oberdorfer trocken: "Die haben sich bei mir beschwert und ich habe reagiert. Ich konnte ja auch reden wie e Ochs´, mit den Jungs, da ging kein Nagel ein." Nun ist Schluss mit lustig. Die Skater werden es verschmerzen, denkt sich Ralf Oberdorfer, der versichert, auch weiterhin Freund und Bewunderer der Rollbrettkünstler zu sein.