Sanktionen gegen Russland schaden vogtländischen Firmen

Die Wirtschaftssanktionen gegen Russland schaden auch vogtländischen Firmen: Zu dieser Erkenntnis kam CDU-Bundestagsabgeordneter Robert Hochbaum nach Gesprächen mit vogtländischen Textilfirmen auf der Heimtextil in Frankfurt/Main.

Immer wieder sei an den Messeständen die Problematik der Ost-Märkte zur Sprache gekommen. Angesichts der Wirtschaftssanktionen standen auch einheimische Textilunternehmen vor der Herausforderung neue Absatzmärkte zu erschließen, um den Exportrückgang zu kompensieren. In den Gesprächen teilte er den Textilunternehmern mit, dass er erst Ende 2015 auf Dienstreise in Moskau war und dort mit Politikern der Russischen Föderation gesprochen habe.

Er setze sich weiter dafür ein, die Sanktionen gegen Russland einzufrieren. "..ich bin weiter der Überzeugung, dass wir mit den Sanktionen den Export unserer inländischen Wirtschaft hemmen, oder gar benachteiligen. Die Wirtschaftseinbuße ngehen dagegen eher zurück auf den Verfall der Rohstoffpreise", so Hochbaum. Auch Schönes gab es an den Ständen zu entdecken: So den Reichstag in echter "Plauener Spitze" am Stand der Stickperle Falkenstein. Das Spitzen-Souvenir nehme er öfter als Gastgeschenk mit auf Dienstreise, verrät Hochbaum. va