Sachsen signalisiert Hilfe für Plamag

Infrage kämen etwa eine Investitionsförderung oder eine Bürgschaft, sagte Vize-Regierungssprecherin Sandra Jäschke gestern nach einem Gespräch des Insolvenzverwalters in der Dresdner Staatskanzlei. Insolvenzverwalter Werner Schneider habe über die aktuelle Lage informiert und über Gespräche mit mehreren potenziellen Investoren berichtet. "Wir sind optimistisch, dass der Standort Plauen langfristig gesichert werden kann", sagte Jäschke.

Es werde kein Standort bevorteilt, aber auch die Lasten würden gleichermaßen verteilt", schilderte am Abend Landrat Dr. Tassilo Lenk, der gemeinsam mit dem Plauener Oberbürgermeister, Vertretern der Gewerkschaft, des Betriebsrats und des Werkes in Plauen an dem Treffen teilnahm. Es sei wichtig, dass in Plauen weiterhin Endprodukte gefertigt werden und zuverlässige Lieferbeziehungen mit dem Standort Augsburg bestehen, sagte Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer, der vor dem Hintergrund anstehender erheblicher Personalkürzungen vor überzogenem Otimismus gewarnt hatte. Auf keinen Fall dürfe es passieren, dass die nach Plauen gelieferten Maschinen wieder retour gingen.