Russische Familie nach Plauen geschleust - Bundespolizei ermittelt

Die Bundespolizei in Klingenthal ermittelt gegen Schleuser einer russischen Familie. Demnach wurden die Beamten am Montag von der Erstaufnahmeeinrichtung in Plauen über eine soeben dort eingetroffene Gruppe russischer Staatsangehöriger informiert.

Eine Streife habe vor Ort festgestellt, dass die fünfköpfige Familie eigenen Angaben zufolge mit einem Taxi über Polen nach Plauen gelangt sein soll - allerdings ohne aufenthaltslegitimierende Dokumente für Deutschland. Es handelt sich dabei um einen 31-jährigen Mann, eine 34-jährige Frau sowie um drei Kinder im Alter von 9 Monaten beziehungsweise 4 und 5 Jahren. Wegen des Verdachts, dass die Personengruppe nach Deutschland geschleust worden ist, wurden entsprechende strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet, heißt es.

Die Bundespolizei habe bei den Personen umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Dabei handelt es sich um Mobiltelefone, Computer und Datenträger. Da die Familie ein Asylbegehren äußerte, wurde sie nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Außenstelle Chemnitz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge weitergeleitet. va