Rummel-Scouts testen Spaßfaktor

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Sie haben einen Freifahrtsschein für alle Attraktionen des Plauener Vogelschießens bekommen: Andreas Sandner aus Rodewisch und Mario Maszalski aus Hammerbrücke. Für den Vogtland-Anzeiger testeten die beiden als Rummel-Scouts den Spaßfaktor des diesjährigen Volksfestes auf dem Festplatz.

Plauen - Das Adrenalin schießt durch die Blutbahn, die Schwerkraft scheint für einen kurzen Augenblick außer Kraft gesetzt zu sein und der Körper wird beim rasanten Flug in über 40 Metern Höhe fest in den Sitz der Gondel gepresst. Ein Fahrgefühl fast ohne Limits, das selbst Rummel-Profi Andreas Sandner aus Rodewisch sprachlos macht. "Es ist das erste Mal, dass es mir die Sprache verschlagen hat." Der 28-Jährige hat eine dreiminütige Fahrt im "No Limit" hinter sich - die Hauptattraktion des diesjährigen Vogelschießens. "Die Überwindung ist es wert", sagt der Rodewischer. Für den Vogtland-Anzeiger testet er zusammen mit seinem Kumpel Mario Maszalski den Spaßfaktor des diesjährigen Volksfestes. Maszalski schaute sich den Höhenflug vom Boden aus an.

Aber zurück zum Anfang: Denn den Auftakt nahmen beide Freizeitpark-Fans in der Familienachterbahn "Tornado", die mit ihrer bis zu 30 Stundenkilometer schnellen Fahrt positiv überraschte. "Das ist echt mal etwas anderes", meint Maszalski. Zweite Station im Test war die Raupenbahn. Die Berg- und Talbahn bietet durch eine Dunkelfahrt und den Rückwärtsgang Nervenkitzel pur. "Rückwärts ist gewöhnungsbedürftig, vorwärts macht es deutlich mehr Spaß", findet Maszalski. Höhenluft schnupperten beide anschließend im "Free Fall". "Es hat sich noch nie jemand übergeben", sagt Schausteller Bernd Nachtigall. Ein Grund mehr für beide Rummel-Scouts den freien Fall auszuprobieren. "Die Sitze waren etwas unbequem und die Fahrt leicht holprig, aber es hat riesig Spaß gemacht", sagt Andreas Sandner.

Klein aber fein ist die Geisterbahn "Fantasmagor", meinen beide. "Wir haben uns auf jeden Fall erschrocken." Ordentlich nass wurden die Rummel-Scouts in der Wildwasserbahn "Poseidon". Der 300 Meter lange Kanal bietet zwei Abfahrten. Auch wenn das zweite Jahr infolge das Riesenrad fehlt und ein Karussellbetreiber kurzfristig absagen musste, habe das Angebot insgesamt überzeugt. "Es wurde dieses Jahr ganz schön etwas auf die Beine gestellt", schätzt Andreas Sandner ein. Viele Fahrgeschäfte habe er bisher in Plauen noch nicht gesehen.

Andreas Sandners Fazit: "Die Schausteller sind alle sehr freundlich. Das Vogelschießen ist sehr zu empfehlen. Es ist für Große und Klein etwas dabei und die Preise sind einigermaßen erschwinglich."

Gesamtnote: 1.

Mario Maszalskis Fazit: "Es war ein wunderschöner Abend. Das Angebot ist in Ordnung, aber alles ist recht teuer. Wenn man zwei Kinder hat, sind 50 Euro schnell ausgegeben. Aber die Preise sind ja überall so."

Gesamtnote: 2.