Roland May spielt Schalck-Golodkowski

Plauen - Der General-Intendant des Theaters Plauen, Roland May, spielt am 24. Juli, um 20.15 Uhr den DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski - in einer neuen Folge der MDR-Reihe "Geschichte Mitteldeutschlands".

Anfang der 1980er-Jahre ist die DDR so gut wie bankrott. In der Bevölkerung wächst die Unzufriedenheit, Partei- und Staatsführung sind ratlos. Da fädelt Alexander Schalck- Golodkowski einen Deal mit einem der in der DDR meistgehassten Männer ein: Franz Josef Strauß. Hat er damit sein Land vor dem wirtschaftlichen Kollaps gerettet? In den Spielszenen sind die Schauspieler Roland May, General-Intendant des Theaters Plauen (als Schalck-Golodkowski) und Bruno F. Apitz (als sein Stasi-Verbindungsoffizier Dr. Heinz Volpert) zu erleben.

Gedreht wurde im Stasi-Museum Berlin in der Normannenstraße sowie im Schloss Marquardt bei Potsdam. Im Online-Vorführraum des MDR findet man diesen sowie die drei anderen neuen Filme zu Rezensionszwecken vorab. Die neue Staffel der Sendereihe startet am 17. Juli, um 20.15 Uhr. Mit Schauspieler Martin Brambach ("Tatort Dresden", "Die Stadt und die Macht") als Moderator und in der Rolle des Revolutionärs Wladimir Iljitsch Lenin stand 2016 wieder ein prominenter Schauspieler vor der Kamera.

Die diesjährige Staffel blickt auf historische Entscheidungen zurück und erzählt, wie der Lauf der Geschichte durch einzelne Menschen und Situationen verändert wurde. va