Rößnitzer Turmfest mit Traktorentreffen

Ein "Sponsor" des Rößnitzer Turmfests ist Petrus wirklich nicht. Doch daran haben sich die Leubnitzer Ortsteilbewohner längst gewöhnt. Und so ließen sie sich auch heuer vom eher unfreundlichen Wetter die Feierlaune nicht verderben.

 

Nach dem vereinsinternen Auftakt am Freitagabend stand am Sonnabend zum fünften Mal in Folge ein Traktorentreffen im Mittelpunkt des Geschehens. Trotz ähnlicher Veranstaltung in Unterlosa fanden rund 70 Gefährte den Weg nach Rößnitz. Den Schau-Platz teilten sich ausgediente Liebhaberstücke mit solchen Traktoren, die ansonsten durchaus noch ihren Dienst auf Vogtlands Feldern tun.

 

Der Oldie unter den Traktoren war der einheimische Normag mit Mähwerk der Familie Fischer. Bis in die 90er Jahre tat das gute Stück vom Baujahr 1940 noch seinen Dienst, nun ist seine aktive Zeit vorbei. Nach einer Rundum-Kur durch Jürgen Fischer und dessen Sohn Stefan dient der Normag nun lediglich noch zu Ausstellungs- und Rundfahrzwecken. Auch am Sonnabend gab es eine Rundfahrt. Anders als im Vorjahr hielt der Fischer-Traktor diesmal durch. Im Vorjahr musste er schon nach wenigen Metern die weiße Flagge zeigen.

Ebenso traditionell, wie Rößnitz´ Frauen am Wochenende mit ihrem selbst gebackenen Kuchen glänzten, ließ auch Holger Schneider wieder etwa 250 Sporttauben in den Himmel aufsteigen. Nach kurzen Orientierungsrunden über dem Festgelände steuerten sie ihre heimischen Schläge in Rößnitz, Ebersgrün und Mühltroff zu.

Für die Tauben war der Ausflug diesmal schon nach 15 Minuten beendet. Am Rößnitzer Sportplatz aber nahm das Fest seinen Lauf. Das von Bernd Wild geschaffene Modell des Rößnitzer Turms, welcher dem Fest seinen Namen gibt, war ebenso zu bewundern wie Schmiedevorführungen des Ebersgrüners Rudolf Kerl.

Am Abend wurde zur Musik der Band "Slogan" aus Falkenstein das Tanzbein geschwungen. Gestern Nachmittag spielten die Rosenbachtaler Blasmusikanten im Festzelt auf. Wie immer oblagen Organisation, Vorbereitung und schließlich auch das Aufräumen dem Rößnitzer Feuerwehrverein mit derzeit rund 60 Mitgliedern. Neu war: Mit Ralf Schubert steht ein Neuer an der Spitze des Vereins.  mam