Rodlera: Vertrag verlängert mit Bungalowsiedlung

Der Zweckverband Talsperre Pöhl konnte für das vergangene Jahr mehr Einnahmen als Ausgaben verzeichnen. Zwar habe man 36 000 Euro mehr ausgegeben, als geplant, dafür sind aber die Einnahmen um 42 000 Euro höher ausgefallen, als die Planung vorsah.

Das gab Mariechen Bang zur Zweckverbandsversammlung am 13. Februar bekannt. Die Geschäftsführerin begründete die Mehrausgaben mit den gestiegenen Stromkosten. Mit 898 000 Euro blieben die Personalkosten im Zweckverband unter der Planung. Gestiegen sei hingegen das Interesse an den Dampferfahrten. Es sei besser als 2011 angenommen wurde.

Seit Anfang des Jahres arbeitet die Verwaltung nach den neuen Strukturen. Dazu wurden zwei Stellen ausgeschrieben. Für die Stelle Camping/Schifffahrt gab es neun Bewerber und für die des Betriebshandwerkers/Platzwart 23 Bewerber. Die Bewerbungsfrist sei abgelaufen und in der kommenden Woche würde mit der Auswertung begonnen.

Weiterhin beschlossen die Verbandsräte, den Vertrag zwischen dem Zweckverbandes Talsperre Pöhl und dem Verein Bungalowsiedlung Rodlera um 25 Jahre zu verlängern. Der Verein bewirtschaftet das gepachtete Areal und die dazugehörigen Liegewiesen. Seit 2001 wurde ein Pachtzins von 225 Euro je Parzelle erhoben. Der Verein habe im März 2012 schriftlich um eine Verlängerung des Pachtvertrages gebeten.

Die Verbandsversammlung stimmte einer Verlängerung um weitere zehn Jahre zu bestehenden Konditionen zu. Im Juli 2012 bat der Vereinsvorsitzende um Abschluss eines Vertrages und gab dem Wunsch der Pächter, einen Vertrag über 25 Jahre abzuschließen, Nachdruck. Nach Sichtung des Arbeitsstandes wurden die Vertragskonditionen neu ausgearbeitet. Im Einvernehmen mit dem Verein wurde eine Laufzeit von 25 Jahren mit einer Erhöhung des Pachtzinses um 20 Euro pro Parzelle ausgearbeitet. Der Zweckverband hat vertraglich die Möglichkeit, nach drei Jahren Festpreis, eine Erhöhung der Pacht geltend zu machen.

Die Verbandsräte stimmten dem Vertrag zu. Verbandsrat Wolfgang Hinz gab zu bedenken, dass ein Vertrag bis 2037 wäre zu viel. Geschäftsführerin Mariechen Bang, erklärte, dass der Zweckverband mit eine langen Laufzeit einen festen Vertragspartner mit gesicherten Pachteinnahmen bindet.