Polizei ermittelt zu Vorfall im Reusaer Wald

Plauen - "Es ist zum Glück niemand zu Schaden gekommen. Wir ermitteln zu dem Vorfall und sind auch in der Schule vor Ort, um die Kinder aufzuklären, wie sie sich in solchen Situationen verhalten sollen", sagt Anett Münster, Sprecherin der Polizeidirektion Zwickau.

Vergangene Woche war ein Kind beim Klassenausflug im Reusaer Wald von einem Mann, der vermummt aus einem Gebüsch sprang, angegriffen worden und konnte sich nur nach lautem Schreien befreien. In der Schule wurde der Vorfall ausgewertet. Allerdings kritisiert eine Mutti, deren Tochter die vierte Klasse der Käthe-Kollwitz-Schule besucht und deren Klassenkameradin die betroffene Schülerin sei, dass sie erst durch eine Gespräch ihrer Tochter von dem Sachverhalt erfuhr.

"Die Klassenlehrerin sagte mir, dass sie mit der Schulleitung gesprochen und sie gebeten hätte, einen Elternbrief zu verfassen, um alle Eltern auf diesen Vorfall hinzuweisen, damit sie noch einmal ihre Kinder warnen können. Die Schulleitung habe aber einen solchen Elternbrief nicht als notwendig angesehen. So wissen einige Eltern noch gar nichts von dem Vorfall", ist Mutti Eva Weidlich empört. Die Schulleitung war gestern für eine Nachfrage nicht zu erreichen. M. T.