Plauenerin frisiert beim Dresdner Semperopernball

Die Plauenerin Beatrice Kober war beim Dresdner Semperopernball - als Gast und Mitwirkende. Die junge Frau schwärmt heute noch und sie hat einen guten Job gemacht: als Stylistin und als Botschafterin für ihre Spitzenstadt.

Plauen - Was war das anstrengend und schön: Von frühmorgens bis knapp vor Mitternacht hat Beatrice Kober geackert und gelächelt und geholfen in einem Team von ausgesuchten Stylisten, Visagisten und Friseuren, um hinter den Kulissen für das Schönmachen der meist prominenten Besucher des diesjährigen Semperopernballs zu sorgen. In einem Nobelhotel hübschte sie reife Frauen (in ihrer Nähe die schwedische Königin) auf. In der Semperoper das offizielle Personal wie auch Leute des Fernsehens. "Es war einfach klasse, besonders auch, dass ich nach einem Casting ausgewählt wurde", berichtete die Plauenerin.

Beatrice Kober sah einen reibungslosen Ablauf des Programms auf den verschiedenen Bühnen, die Liveübertragung im MDR (tags darauf auf 3Sat), stand neben Thomas Gottschalk (Bea lächelnd: "Den hätte ich gern die Haare frisiert.") und Tom Gebel (ein Superstar der Swingmusik).

"Ich habe mir extra ein Kleid von einer Plauener Modemacherin entwerfen und schneidern lassen, danke liebe Cindy Brand, es war einfach geil", sagte Bea Kober. Ihr Kleid und ihr Herumschlendern im festlichen Getümmel in der Semperoper hatten neben dem eigenen Vergnügen auch einen guten, informellen Grund. "Ich bin oft angesprochen worden und kam ins Gespräch mit vielen Leuten. Die kannten alle Plauen, die Plauener Spitze und waren hin und weg, dass wir was zu bieten haben. Das habe ich auch immer und stets beworben und gemeint, dass wir Vogtländer ebenfalls sehr helle sind", erzählte die Plauenerin im Gespräch mit dem Vogtland-Anzeiger.

Den schwung- und glanzvollen Abend voller zahlreicher Eindrücke, voller Staunen über wunderschöne und mitunter auch übertriebener Kleidung und so manch dekadenter Haltungen von sich selbst sehr wichtig nehmenden Gästen ließ Beatrice Kober nach 16 Stunden Arbeit in der Bar der Oper mit Tanzen ausklingen. "In dem kleinen Lokal unter dem großen Saal hat so was von einer feinen Band gespielt", ist sie noch immer begeistert.

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