Plauener Weihnachtsbaum braucht zweiten Anlauf

Auf dem Altmarkt sollte er eigentlich schon stehen: Der Weihnachtsbaum. Wolfgang Elßner aus der Jößnitzer Albin-Schlehan-Straße hatte die rund 20 Meter hohe Fichte in Nachbarschaft seiner Gärtnerei der Stadt spenden wollen.

Am Donnerstag sollte der Baum abgeholt werden. Durch den Feuerwehr-Einsatz in Alt-Chrieschwitz verzögerte ich die Fällaktion zunächst, doch dann passierte auch noch ein Malheur. Gerade als die Fichte auf einem Tieflader ihren Platz für den Weg zum Altmarkt finden sollte, brach die Spitze ab. Aus der Traum als Weihnachtsbaum glänzend dazustehen.

Marktmeister Jörg Rockelmann musste sich noch einmal auf die Suche begeben: Ein neuer schöner Baum für den Weihnachtsmarkt sollte schnell gefunden werden. Dank der Hilfe von Gerd Steffen, Geschäftsführer des Regionalverbands Vogtländischer Kleingärtner wurde dieser in der städtischen Gartenanlage "Am Goethepark" an der Chamissostraße entdeckt.

Abgeholt wird die Tanne nun am Dienstag, ab 8 Uhr, mit schwerem Gerät. Dann kommt der Baum auf den Altmarkt und funkelt die Adventswochen hindurch, teilte die Stadtverwaltung mit. Und auch, dass bereits im Sommer die schönsten Bäume, die von privaten Spendern der Stadt angeboten wurden, vor Ort in Augenschein genommen und ausgewählt worden waren.

Für den Weihnachtsbaum auf dem Klostermarkt fiel die Wahl auf einen Baum einer Familie aus der Plauener Mommsenstraße. Gestern früh stand auch hier der Tieflader vor dem Grundstück, um den Riesen zu fällen und in die Innenstadt zu transportieren. In den nächsten Tagen, wenn dann auch der Tannenbaum auf dem Altmarkt steht, werden die Lichterketten angebracht. Und so können die Weihnachtsbäume zum Start des Plauener Weihnachtsmarktes ihr stimmungsvolles Licht über die beiden Plätze strahlen lassen. va