Plauener Lampenhersteller wagt nach Insolvenz Neustart

Der Lampenhersteller vosla GmbH aus Plauen hat sein Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung nach einem Jahr beendet und wagt einen Neustart.

Wie die Gesellschaft, Sachwalter Dirk Herzig und die Unternehmensberatung hww aus Berlin in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten, ist am Donnerstag die förmliche Aufhebung des Verfahrens erfolgt. Zuvor war im November eine Einigung mit den Gläubigern erfolgt, das Unternehmen an den Investor DI Kapital GmbH aus Frankfurt/Main übertragen und ein Insolvenzplan umgesetzt worden.

Laut Sachwalter Herzig ist die Insolvenz in Eigenverantwortung der richtige Weg gewesen. "Auf diese Weise ist es uns gelungen, mehr als 200 Arbeitsplätze zu erhalten", sagte der Anwalt. Zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags hatte vosla mehr als 300 Beschäftigte.

Das Unternehmen, das vor allem auf die Produktion von Halogenlampen für die Autoindustrie spezialisiert ist, hatte im Februar 2017 die Insolvenz in Eigenregie beantragt.

Grund dafür war nach eigenen Angaben, dass das Unternehmen für eine anstehende Sanierung nicht durchfinanziert und dadurch überschuldet war. Im April 2017 wurde das Verfahren eröffnet. va