Plauener Klaus Hopf malt Zivilcourage

Bilder zum Thema Zivilcourage zeigt der Plauener Maler Klaus Hopf Mitte Oktober in Dresden in der Landeszentrale für politische Bildung während einer Jugendveranstaltung, bei der Hopf auch mehrere Workshops leiten wird.

Plauen/ Dresden - Gerade jetzt, in Zeiten, in denen hasserfüllte, lautstarke Wortmeldungen die Zivilgesellschaft auf eine anspruchsvolle Probe stellt, erscheint es wichtig, zu verständigen, sich zu verständigen, den Blick offen zu haben und zivilisierte, mutige Mittel der Diskussion und Auseinandersetzung zu finden.

"Bilder brechen auf", heißt die Ausstellung in der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung in Dresden (Schützenhofstraße 36), in der ab dem 19. Oktober mehrere Dutzend Bilder von Klaus Hopf gezeigt werden. Zudem wird es an diesem Tag Gespräche von Jugendlichen und weiteren Interessierten und mehrere Workshops mit dem Künstler geben.

Bilder brechen auf - sie machen sich auf die Reise vom Künstler zum Betrachter, Bilder brechen auf - sie dringen in Konflikte zwischen Menschen ein und brechen erstarrte Vorstellungen auseinander, so der Plauener Maler in seinen Überlegungen. "Wo Sprache zerstört und uns hilflos zurücklässt, könnten Bilder eine Verständigung herstellen. Manchmal vermögen Augen mehr als der Mund; das Sehen wird zur Basis für Zuhören, Reden und Handeln. Das kann hochpolitisch sein - und kann im Kleinen beginnen", sagt Hopf.

Der Plauener Künstler versteht sich als politischer Mensch, er war es stets, vor und in der Wendezeit gehörte er in Plauen zu wichtigen Mitstreitern in der Opposition und später am Runden Tisch. Hopf gehört zu den Gründungsmitgliedern des Neuen Forums Plauen.