Plauener Kiwanis-Club will Kindern der Welt dienen

Das Gelände der Freizeitanlage Syratal hat sich am Samstag in eine gut besuchte Festwiese verwandelt, auf der die Gäste reichlich Kurzweil erleben konnten. Der Plauener Kiwanis-Klub veranstaltete sein 6. Kinderfest und an die 1000 kleine und große Besucher schauten vorbei.  "Schönen Tag verschenken"   Auch die beiden Plauener Jungen Enrico Kalmarth und Julian Zimmermann blicken froh drein. Sie lassen es sich richtig gut gehen. "Wir haben alles mal ausprobiert, Minicar fahren, Eisenbahn, Minigolf, Hüpfburg", erzählen sie schnell. Dazu gibt es noch Popcorn und Zuckerwatte und das Drehen am Glücksrad ist ebenso Pflicht. "Schön, so ein Fest", finden die zwei 11-Jährigen. Kein Wunder, dass die Party ist ja ein Geschenk an sie. "Einen schönen Tag wollen wir mit diesem Fest den Kindern der Stadt schenken", meint Kiwanis-Mitglied Lutz Kowalzick gut gelaunt inmitten eines aufgeregt fröhlichen Treibens sitzend.

Denn der Auftrag des Vereins lautet schlicht, "den Kindern der Welt dienen", so Kowalzick. Darum spendieren zum 6. Mal die Kiwanis-Leute die Fahrkarten und Preise, bieten an kleinen Ständen auch allerlei für Durst und den kleinen Hunger zu kleinen Preisen. Das Glücksrad dreht sich ständig, die Preise, vor allem bei der Hauptfarbe "Grün" die Modellautos, sind der Renner. Geduldig warten die Mädchen und Jungen auf ihren Einsatz, daneben toben andere ihren Bewegungsdrang auf der Hüpfburg aus - beinah obligatorisches Element einer Kinderparty. Unter den Bäumen an der Bastelstation entstehen in der Zwischenzeit kleine Kunstwerke. Aus Holz geschnitzte Blumen werden von Kinderhand mit hellen Farben veredelt.   Neue Ideen und Projekte   Auch die Großen kommen zu ihrem Recht, sie versuchen zielgenau mit Minibällen auf der Minigolfanlage zu punkten. Die Diesellok zieht ihre vollbesetzten Waggons durch das idyllische Gelände im Grünen. Und in all dem Trubel finden ein paar Mitglieder von Kiwanis auch Zeit über neue Ideen und Projekte zu sprechen. "Nächstes Jahr ein neuerliches Konzert der Bigband der Bundeswehr auf dem Altmarkt, das wäre schon nicht schlecht", sinniert Lutz Kowalzick mit seinem Präsidenten Eckhard Sorger.  F. Blenz