Plauener Kiwanis-Club macht Kinder froh

Der Plauener Kiwanis Club unterstützt die Arbeit der Falknerei Herrmann und ist eine Kooperation eingegangen. Heute eröffnet die Falknerei, die neue Saison beginnt vorsichtig und mit Sicherheitskonzept.

Von Frank Blenz

Plauen Freude bei den Falknern: 100 Eintrittskarten zu je sechs Euro hat der Kiwanis-Club geordert. Diese werden sozialen Einrichtungen wie dem Kinderheim Plauen oder dem Also-Verein weitergereicht. Kindern die Möglichkeit zu geben, die Tiere aus nächster Nähe zu erleben, ist die Motivation der Kiwanis-Aktiven.
"Derzeit wirken 28 Mitglieder im Service-Club", sagte Eckhardt Sorger, der mit weiteren Mitstreitern die zoologische Einrichtung in Reißig besuchte. Vom Chef und Falkner Hans-Peter Herrmann erfuhr die Delegation Wissenswertes über die Arbeit der Falknerei, über den geplanten Ablauf und die Vorhaben einer besonderen Saison in Corona-Zeiten inklusive Hygiene-Sicherheitskonzept.
Klar ist, die Vorführungen werden mit einer geringeren Zuschauerzahl durchgeführt. "Die Voraussetzungen für den Eintritt in die Falknerei lauten: um Einlass in die Falknerei zu erhalten, benötigen alle Besucherinnen und Besucher ab dem sechsten Lebensjahr einen Bescheinigung über einen negativen Coronatest. Dieses Testergebnis und der dazugehörige Bescheid dürfen nicht älter als 24 Stunden sein, sonst können wir ihnen keinen Zutritt gewähren. Wir werden kontrolliert. Falls Sie einen Selbsttest gemacht haben, ist das Bestätigungsschreiben vorzulegen", informierte Hermann.
Die Mitarbeiter der Falknerei haben in den vergangenen Wochen eine beeindruckende Welle der Solidarität und Spendenbereitschaft aus der Plauener Bevölkerung erlebt. Nach einer Veröffentlichung in den Medien wurde offenbar, dass der Weiterbetrieb der Einrichtung in Gefahr ist. Falkner Herrmann sagte zutreffend: "Hier steckt mein ganzes Leben drin." Der Hilferuf kam an: Über 10.000 Euro wurden gesammelt.
Der Kiwanis-Club ist in seiner Arbeit wegen der Pandemie ebenfalls stark eingeschränkt, sagte Kiwanis-Mitglied Robby Clemenz. Der Saisonhöhepunkt von Kiwanis - das Kinderfest in der Freizeitanlage Syratal - werde wohl nicht stattfinden, es werde aber nach einer Alternative im Herbst gesucht.