Plauener Händler wehren sich gegen Verödung des Marktes

Plauen - Mit einem Offenen Brief wandten sich die Gewerbetreibenden, Händler und weitere Anlieger des Altmarktes und der Altstadt an die Stadtverwaltung. Darin äußern sie sich kritisch zur gegenwärtigen Situation am und rund um den Altmarkt.

In dem Schreiben kommt die ernsthafte Sorge hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit des Einzelhandels in der Innenstadt zum Ausdruck sowie einer Entwicklung, die der Belebung und Aufwertung der City entgegenwirkt. Auf dieses Schreiben nimmt nun die Fraktion FDP/Initiative Plauen im Stadtrat Bezug und mahnt "dringenden Handlungsbedarf" an. Das ebenfalls an den Oberbürgermeister gerichtete Schreiben enthält den Antrag, die Verwaltung damit zu beauftragen, die Möglichkeit erweiterter Parkmöglichkeiten auf dem Altmarkt außerhalb der Markttage und täglich in den Abendstunden zu prüfen und eine dementsprechende Beschlussvorlage zu erarbeiten.

Die Verwaltung wird ferner beauftragt, gemeinsam mit dem ÖPNV und der Plauener Straßenbahn die Wiedereinbindung des Altmarktes und der Altstadt in den öffentlichen Personennah- beziehungsweise den Stadtverkehr und, damit verbunden, die Wiedereinrichtung einer Haltestelle am Altmarkt zu prüfen und eine oder mehrere Realisierungsvarianten zu erarbeiten.

Drittens schließlich soll die Möglichkeit einer Erreichbarkeit des Altmarktes durch Reisebusse geprüft und dem Stadtrat eine oder mehrere beschlussfähige Varianten vorgelegt werden. Auch die Forderung der Gewerbetreibenden und Anwohner nach "sofortiger Beseitigung von Straßensperren wie Blumenkübel" werde von der Fraktion unterstützt, heißt es in dem vom Vorsitzenden, Sven Gerbeth, unterzeichneten Schreiben.

Hinsichtlich der Polleranlage verweist Gerbeth auf einen Stadtratsbeschluss, der eine Probephase und deren Ergebnisse vorsieht. Ausdrücklich ermutigt die Fraktion die Händler und Gewerbetreibenden, sich auch künftig aktiv in die Diskussion einzubringen. va