Plauener Elsteraue, das Zentrum der Zukunft

Gut zwei Dutzend Mitstreiter - so von den "Freunden Plauens", von den Weberhäusern, dem Museum und etliche Geschichtsfreunde - hörten die Visionen Pöllmanns und visionierten ein Stück mit. "Manche glauben, zwischen Altstadt und Elsteraue liegt die Wüste Gobi. Aber wir müssen anfangen, beides als Einheit zu sehen und aufhören, in Grenzen zu denken", so Pöllmann. So sei es völlig egal, dass die Johanniskirche in der eigentlichen Altstadt steht, die Weberhäuser aber der Elsteraue zuzuordnen seien und der Komturhof eine Art Zwitterstellung einnehme.

Wichtig ist, all diese historisch einmaligen Gebäude zu erhalten, sie durch Vereine, Museen oder Kulturveranstaltungen mit Leben zu erfüllen. Teilweise sei das auch schon gelungen, sagt Frank Behr vom "Verein der Freunde Plauen" - und er nennt die Weberhäuser als positives Beispiel.

Mit ihren Kreativangeboten sind die Weberhäuser ganzjährig und ganz besonders in der Adventszeit Anlaufpunkt für Kinder und Familien. Doch auch hier ist nicht alles ideal. "Die Pfützen auf dem Weg dorthin, durch den Eltern mit ihren Kindern kaum durchkommen, müssen doch nicht sein", sagt Behr.