Plauener Chris Gonz fotografiert Promis

Der Plauener Fotograf Chris Gonz ist viel unterwegs. Der 40-Jährige ist gefragt bei Schauspielern und Musikern. Gerade weilte der Vogtländer in den USA, wo er unter anderem eine aufstrebende Opernsängerin ins rechte Licht rückte.

Plauen/ New York - Sie könnte als Operndiva bezeichnet werden, wenn Hanna Elisabeth Müller, ein sensibles, launisches Wesen wäre, eine Künstlerin, die bewundert und umschwärmt wird und der die Opernfans zu Füßen liegen. Letzteres ist auch der Fall, denn Hanna Elisabeth Müller ist beliebt in der New Yorker Opernfangemeinde, sie singt gerade die Pamina in Mozarts Zauberflöte der Metropolitan Oper.

Die junge Österreicherin befindet sich noch am Anfang ihrer internationalen Karriere, da ist es immer auch wichtig, mit schönen Fotos von sich aufwarten zu können. Das wiederum ist der Job des Plaueners Chris Gonz:

"Ich habe Hanna in New York getroffen und fotografiert." Derlei Aufträge sind für den Spitzenstädter keine Seltenheit, er wird regelmäßig angefragt: "He Gonz kannst du mal vorbeikommen?" Dass das mit dem Fotografieren nicht einfach so nur ein "stell Dich mal so hin und dann ein auf den Knopf drücken" ist, gehört zum Erfolgsgeheimnis des Plaueners.

"Ich weiß auch nicht so genau, wie es gekommen ist, dass ich jetzt so häufig herumreise und von bekannten Leuten angefragt werde", sagt Gonz lächelnd über sein momentan viel beschäftigtes Leben als Fotograf in der Welt der Musiker und Schauspieler, der Menschen mit bereits großer oder zunehmender Bekanntheit. Seit elf Jahren geht Gonz? Laufbahn als Fotograf in die Richtung Porträt.

Er hat wohl auch deshalb einen Draht zu den Künstlern, weil er selbst einer ist - Musiker, Bassist, Entertainer. Chris Gonz hat wohl eine Ahnung, warum sein Name inzwischen auch bekannt ist. Er fotografiert mit Hingabe und Leidenschaft, Genauigkeit und Geduld.

Zudem ist Gonz einer, der diskret, höflich und mit einer jungenhaften Lockerheit Zwischenmenschlichkeit schafft. Seine Art spricht sich zu unter den Prominenten herum, er wird weiterempfohlen, das Telefon klingelt oft. Chris Gonz hat wie man sagt "einen guten Draht" zu Künstlern, zu Prominenten, zu Menschen, die im Rampenlicht stehen und es doch sehr schätzen, nicht aufdringlich oder besonders behandelt zu werden.

"Die prominenten Menschen sind wie du und ich", hat der Fotograf längst erkannt. Die Arbeitssituationen sind stets professionell, Gonz hat beste Ausrüstungen dabei, die Lokalitäten sind gut vorbereitet, das Licht, die Idee für das Foto - alles ist auf den Punkt gebracht. "Da ist es aber immer gut, wenn man einen Spruch macht und es nicht so ernst zugeht. Ich rede dann auch immer mal ein bisschen vogtländisch - ich merke, das kommt ganz gut an", sagt der Fotokünstler aus Plauen lächelnd.

Und so fotografierte Gonz auch in diesem Jahr viele Bekannte: die jungen Burschen von Tokio Hotel, MIA, Selig, Yello, Max Prosa, Moses Pelham, Glashaus, Sportfreunde Stiller, Silbermond, Mark Forster. Und auch der Terminkalender für 2018 füllt sich ebenso schnell. Für Chris Gonz öfffnet sich zudem ein neues Medium:

Videos und Filme drehen. Erste Drehs hat er schon im Kasten, ernst zu nehmende Aufgaben stehen an. Gonz: "Ich bin gerade bei der Realisierung einer Reportage über den Musiker Heinz Rudolf Kunze."

Weitere Infos zu Gonz:

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https://www.instagram.com/the.gonz/