Plauener CDU-Stadtrat Blechschmidt holt sich Rat bei Homo-Gegnern

Die Teilnahme Blechschmidts an der Tagung der "Studentenmission in Deutschland" sorgt auch bei der vogtländischen Linksjugend Solid für Empörung. Doch sie geht mit ihrer Kritik noch ein Stück weiter.

Es sei schier unerträglich, dass die CDU offenbar weder willens noch fähig ist, sich von den homophoben Machenschaften Blechschmidts zu distanzieren und endlich dafür Sorge zu tragen, dass die Diskriminierung von sexuellen Minderheiten in Sachsen ihr Ende findet, schreibt Daniel Bache namens der Linksjugend. Blechschmidts Teilnahme an einer Tagung der christlich-fundamentalistischen "Studentenmission in Deutschland", die Homosexualität als ein "Symptom einer emotionalen Störung und einen Identitätskonflikt" brandmarkt, schlage dem Fass endgültig den Boden aus, heißt es in der Mitteilung.

Auch die CDU sollte einsehen, dass es der freien Entscheidung eines jeden Menschen obliegt, wen und wie sie oder er liebt und dass es nicht hinnehmbar ist, aufgrund dessen Vorurteilen und Diskriminierung ausgesetzt zu sein.

Er werde versuchen, eine offizielle Erklärung aller Plauener Sportvereine mit ihren etwa 11 000 Mitgliedern zu erwirken, in der diese sich klar und deutlich von Homophobie im Alltag und im Sport distanzieren", schreibt das Präsidiumsmitglied des Plauener Stadtsportbundes, Frank Trtschka, am Dienstag auf seiner Facebook-Seite.