Plauener Bauernmarkt stößt an Auslastungsgrenze

 

Das macht dem Europäischen Bauernmarkt in Plauen so schnell keine andere kulinarische Veranstaltung nach. Die 15. Auflage zog rund 42 000 Besucher in die Veranstaltungshalle von Möbel Biller und damit so viele wie noch nie. Im letzten Jahr zählten die Verantwortlichen 39 000 Besucher.

"Wir haben das Ziel erfüllt und sogar übererfüllt. Es war eine grandiose Woche", sagt Michael Bretschneider vom Verein Vogtländischer Bauernmarkt dem Vogtland-Anzeiger. Der Bauernmarkt mit Köstlichkeiten aus ganz Europa wird von Jahr zu Jahr beliebter und zieht immer mehr Besucher an. Ursprünglich war das Ziel 30 000 Besucher anzulocken, so Bretschneider. Das überragende Ergebnis freut den Cheforganisator, doch auch er weiß, dass die Auslastungsgrenze inzwischen erreicht ist. Am Wochenende ist es mitunter schwer, an den Ständen in Ruhe zu verweilen und über den Markt zu schlendern. Hinzukam in diesem Jahr, dass die Außenfläche durch den Wintereinbruch nur bedingt genutzt werden konnte. "Es gibt Spitzen, wo es kein Vergnügen ist", so Bretschneider. An eine Erweiterung der Ausstellungsfläche denken die Veranstalter nicht. An den Ständen sollte mehr Verkaufspersonal eingestellt werden, um mögliche Wartezeiten zu verkürzen, bringt Bretschneider als mögliche Lösung an.

Nun laufen die Vorbereitungen auf den 16. Bauernmarkt. Vor allem Länder sollen angesprochen werden, die noch nicht dabei waren. Klasse statt Masse, so das Motto der Organisatoren. "Es bringt nichts, wenn wir den siebten Wein oder noch mehr Käse im Angebot haben", sagt Bretschneider. In diesem Jahr war erstmals der Kosovo dabei. Der 16. Europäische Bauernmarkt soll vom 2. bis 9. April 2011 wieder bei Möbel Biller sein. Partnerland könnte eventuell Baltikum oder Rumänien werden. Die Gespräche hierfür laufen, heißt es.     mar