Plauen: Neue Bounty sticht in See

Plauen - Seit nun mehr zwei Jahren fehlt das riesige Bounty-Schiff auf dem Spielplatz nahe der Astrid-Lindgren-Grundschule. Trotzdem oder gerade deswegen wurde am Freitagnachmittag das nun mehr 12. Bountyfest gefeiert. Auch diesmal spielte das Piratenschiff eine Rolle.

Hunderte Menschen tummelten sich auf dem Schulhof der Grundschule Astrid-Lindgren und dem angrenzenden Kindercafé Mücke. Organisiert wurde der Festakt vom Deutschen Kinderschutzbund Plauen (DKSB) um Anke Koschela-Lehner. Die fleißige 43-jährige Leiterin des Kindercafés hatte keinen ruhigen Moment und wirbelte als Koordinatorin übers Festgelände.

Schon am Eingang begrüßte die Besucher ein kleiner Streichelzoo des Plauener Tierheimes und Dutzende Aktionsstände luden zum Mitmachen ein. Es konnten Monogramme gestickt, Einsatzfahrzeuge bestaunt, Holz- und Keramikfiguren bemalt werden. Oder man ließ sich die Haut mit einem fetzigen Airbrush-Tattoo verzieren. Auf der kleinen Bühne gegenüber dem Schuleingang boten Schüler, aber auch die kleinen Cheerleader vom CVO ihr Können dar.

Im hinteren Bereich des Schulhofes wurde eine kleine Schlemmerecke eingerichtet. Neben Herzhaftem konnte in den bereitgestellten Pavillons auch Kaffee und Kuchen verzehrt werden. Kurz vor fünf lockte rhythmisches Trommeln die Besucher zu einem ehemals kleinen Klettergerüst zwischen Grundschule und Kindercafé Mücke.

Die Gäste staunten nicht schlecht denn Norbert Pflug, kreativer Mitarbeiter des DKSB, hatte in Eigenregie das bestehende Spielgerät in ein Piratenschiff umgebaut. Unter Beifall und Trommelklängen der Trommelgruppe des Lessing-Gymnasiums schnitt der 61-Jährige das Absperrband durch. Anschließend hisste Anke Koschela-Lehner die Flagge des Kindercafés und übergab das Spielgerät seiner Bestimmung.

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