Plauen: Mit Sonderzügen zur Festwiese

Die Arbeiterwohlfahrt lud am Samstag zum Familienfest ins Syratal ein. Nach einem Start im Regen war der Wettergott den Festbesuchern dann doch noch wohlgesonnen.

Plauen - Zunächst schien es Petrus nicht gut zu meinen mit den Organisatoren des großen Sommerfestes der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Plauen am Samstag in der "Freizeitanlage Syratal". Der Aufbau der einzelnen Stände und Attraktionen auf der Festwiese wurde am Vormittag immer wieder von einsetzenden Regenschauern begleitet. Doch pünktlich am frühen Nachmittag verzogen sich die Regenwolken - und sie kehrten auch erst am Abend zurück. Der Wettergott hatte also ein Einsehen, so kamen viele Familien mit ihren Kindern auf das Gelände an der Hainstraße.

Aufgrund des starken Besucherzuspruchs mussten die zwei eingesetzten Züge der Parkeisenbahn sogar in wesentlich kürzeren Abständen als den im Fahrplan ausgewiesenen fahren, um die kleinen und großen Gäste zur Festwiese zu befördern. Dort konnten sich alle Mädchen und Jungen allein oder gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern an vielen Attraktionen und Kreativangeboten erfreuen. Die Vorführungen des Hundesportvereins Plauen-Echo kamen genauso gut an wie die Darbietungen des Kinderzauberers Eric und die vom Chaos-Kinder-Zirkus. Mit besonderer Spannung wurde das halbstündige Programm der in AWO-Trägerschaft befindlichen Kindertagesstätte "Knirpsenburg" erwartet.

Die Kindergarten- und Hortkinder forderten mit Tänzen, Gesang und anderen Beiträgen immer wieder den spontanen Applaus des Publikum heraus. Für alle Festbesucher war am Samstag übrigens die Fahrt mit der Parkeisenbahn kostenfrei und Kinder bis zum zwölften Lebensjahr mussten auch beim Jumicar-Fahren, an der neuen Trick-Pin-Anlage und beim Minigolf kein Entgelt entrichten. Über das gelungene und vor allem regenfreie Fest freute sich auch AWO-Geschäftsführerin Elvira Ruckdeschel, die schon einmal einen Blick voraus warf: "Bestimmt wird es auch im nächsten Jahr wieder ein Familienfest hier im Syratal geben." sg