Plauen: Fundsachen unterm Hammer

195 Euro waren am Mittwoch das höchste Gebot des Tages: Ein Fahrrad der Marke "Scott" ging für diesen Preis bei der Fundsachenversteigerung der Stadt Plauen an einen neuen Besitzer.

Im Großen Ratssaal kamen insgesamt 68 Fundsachen unter den Hammer. Etwa genauso viele Interessenten waren ins Rathaus gekommen. Während normalerweise eine Auktion eher steif abläuft, boten die beiden Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Joachim Hofmann und Eva-Maria Fröhling, eine lockere Atmosphäre. Letztere präsentierte die Fundsachen kess in einer Art Schaulauf.

So wurden beispielsweise die Krawattennadel für den Betrachter an den Schal gesteckt und der Gänseblümchen-Regenschirm keck über die Schulter getragen. Der Erlös aus der Versteigerung der Ringe, Bücher, Bassboxen, 18 Fahrräder und zahlreicher Armbanduhren kommt vogtländischen Vereinen zugute. Kurioses, ungewolltes Schnäppchen: Selbst für einen Euro wollte niemand der Anwesenden eine ungetragene Feinstrumpfhose ersteigern. niseki