Plamag Plauen: Lösung zieht sich hin

Eine Lösung für den Standort Plauen des insolventen Druckmaschinenherstellers Manroland zieht sich weiter hin. "Es dauert in der internen Abstimmung ein bisschen länger, als wir uns das gewünscht haben", sagte am Mittwoch Alexander Görbing, Sprecher von Insolvenzverwalter Werner Schneider.

Allerdings sehe es unverändert gut aus. "Mit einem Kaufinteressenten ist es sehr konkret", sagte Görbing. Namen wollte er allerdings nicht nennen. Der einst drittgrößte Druckmaschinenhersteller der Welt meldete im November Insolvenz an. Zuletzt wollte der ehemalige Porsche-Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking zusammen mit dem MN Maschinenbau Niederwürschnitz das Plauener Werk übernehmen, hatte dann aber wegen der hohen Personalkosten, der Unsicherheit bei den Aufträgen für Augsburg und der fehlenden Lizenzen abgesagt. va