Plamag: Derzeit herrscht Schweigen

Die Hoffnung stirbt zuletzt. So ließe sich die derzeitige Lage in der Plauener Plamag beschreiben.

Denn nachdem Anfang voriger Woche Insolvenzverwalter Werner Schneider vor Ort vorsichtigen Optimismus bezüglich eines Investors verbreitet und einen potenziellen Auftraggeber aus Memmingen sowie das Interesse der Possehl-Gruppe ins Spiel gebracht hatte, herrsche derzeit Schweigen, sagt Betriebsratsvorsitzender Udo Meier gestern auf Nachfrage. "Wir verfügen nicht mal ansatzweise über Informationen".

Und auch der IG-Metall Bevollmächtigte Stefan Kademann zeigt sich leicht verärgert. "Letztens klang alles so positiv, jetzt sind die Leute wieder am Zweifeln." Dennoch äußerte er sich am Montag zufrieden, dass den Auszubildenden Arbeitsangebote unterbreitet werden konnten - beispielsweise bei VW in Chemnitz und Zwickau.