Pirk und Pöhl machen Platz für Hochwasser

Platz geschaffen wurde vergangene Woche vorsorglich in den Talsperren Pirk, Pöhl, Falkenstein und Malter. Denn hohe Niederschläge hatte der Wetterdienst vorausgesagt. Das Tosbecken hinter der Staumauer machte seinem Namen alle Ehre, soviel Wasser schoss in die Weiße Elster.

Über die Brücke kam kein Spaziergänger mehr trockenen Fußes. Die Niederschläge blieben jedoch stark hinter den Prognosen zurück, so dass die zusätzlich entstandenen Leerräume nicht eingestaut wurden. Die Landestalsperrenverwaltung bittet alle Gewässernutzer um Verständnis für die Vorsorgemaßnahmen, die an den Talsperren getroffen wurden.

An der Talsperre Pirk, auf der am vergangenen Sonntag die Regatta "Blaues Band" ausgetragen wurde, fielen ganze Uferstreifen trocken. Doch Baden gehen wollte bei dem steifen Wind ohnehin fast niemand. Bei Starkniederschlägen der vergangenen Woche in Ostsachsen konnten durch die Bewirtschaftung der Talsperren Quitzdorf und Bautzen schlimmere Überschwemmungen verhindert werden. "Unsere Talsperren haben sich für den Hochwasserschutz erneut bewährt", sagte Hans-Ulrich Sieber, Geschäftsführer der Landestalsperrenverwaltung.     Text: R.W.