Pfeifkonzert zum letzten Schultag

Letzter Schultag für die Rodewischer Pestalozzi- Abiturienten: Mit ohrenbetäubendem Pfeif- und Trompetenkonzert zogen am Donnerstag 88 Zwölfer umher und weckten die ansonsten ruhige Kleinstadt auf.

Seitdem die Absolventen von vor zwei Jahren im Schulhaus unkontrolliert mit Knoblauchspray sprühten und damit eine riesige Sauerei auf Fußböden und an den Klamotten der Mitschüler anrichteten, haben die Absolventen quasi Hausverbot am letzten Schultag. "Für eine Viertelstunde durften wir in der Schule Krach machen", verrät eine Abiturientin. Danach wurden die Herrschaften an die "Luft" gesetzt.

Die war am Donnerstag recht lau, so dass es den bunt angeputzten Jungs und Mädels um so besser im Stadtpark gefiel. Per Moped und Auto kamen sie angeknattert - oder auch per pedes: Schwer zu tragen hatten die Jungs an den Kästen "Wernesgrüner", das sie auf den Picknick- Decken im Park zischen ließen. Gegrillt werden sollte auch noch.

Aber "Pssst!" - das soll keiner wissen, meint eine Zwölferin. Ob das wirklich geheim blieb? Wohl kaum, bei dem Lärm, den allein Lorenz Schlesinger (vorne) mit seiner Vuvuzela anrichtete. Für alle Zwölfer stehen nach der wilden Sause nun die Abi-Prüfungen an. cze