Pfannkuchenwettessen: Morris Mohrenz benötigte nur 124 Sekunden bis zum Sieg

Plauen - Das war ein närrischer verkaufsoffener Sonntag wie in Plauen noch nicht erlebt hat. Trotz typischem Novemberwetter zogen die offenen Geschäfte die Plauener und Vogtländer in die Innenstadt. Die ersten schauten sich nach Weihnachtsgeschenken um oder der passenden Kleidung für die kühlen Tage. Die Mehrheit des Einzelhandels war mit dem Shoppingsonntag zufrieden.

Für eine gelungene Abwechslung sorgte das Stadtmarketing Plauen zusammen mit der Bäckerei Kropfgans und Jeans Fichtner. Die drei Partner veranstalteten ein unterhaltsames und kurzweiliges Pfannkuchenwettessen auf dem Klostermarkt. Elf Teilnehmer aus Freudenstadt, Triebel und Plauen ließen sich den Spaß nicht nehmen und gingen bei der verregneten Premiere an den Start. Wettkampf-Ziel: So schnell wie möglich vier der runden Köstlichkeiten verputzen. Leichter gesagt, als getan.

Auch wenn er sich keine Strategie überlegt hatte und mit Kumpel Patrick Valtin eher spontan mit machte, war der 17-jährige Morris Mohrenz besonders flink. Der Plauener sicherte sich mit gezuckerten 124 Sekunden vor den Augen der zahlreichen mit Schirmen bewaffneten Zuschauern den Sieg und mampfte sich förmlich davon. "Ich habe einfach drauf los gegessen", sagt der 17-Jährige. Valtin hatte zu dieser Zeit noch immer zwei Pfannkuchen auf seinem Teller. "Ich bin ein Genießer", meinte der ebenfalls 17-Jährige. Die Wettkampfobjekte seien sehr groß und gut gefüllt, fügte er noch an. Nach reichlich vier Minuten stoppte die Zeitschaltuhr. Einige hatten sich wohl zu viel vorgenommen. Sie hatten immer noch nicht alle Pfannkuchen verputzt. Der jüngste am Tisch war der elfjährige Justin Vetter. "Ich habe einfach alle reingestopft", sagt der Plauener.

Die einzige Frau im Wettstreit war Gabi Klingberg. Sie ist auf den Geschmack gekommen: "Das war ein Erlebnis. Jetzt bin ich ganz schön voll." Sollte es eine Zweitauflage geben, wäre die 58-Jährige wieder dabei. Gleich neben ihr saß Jochen Grosser - der älteste Kandidat mit seinen 67 Jahren. "Ich wollte mal sehen, was ich noch schaffe in meinem Alter." In den Kolonnaden hätte er mal bei einem Suppen-Wettessen mitgemacht. "Nach der fünften Suppe musste ich aufhören." Der Gewinner bekam einen 50-Euro-Einkaufsgutschein. mar