Pausaer Trabi-Rennen mit verstärkten Felgen

Absolut ohne Alkohol und mit einer Verstärkung der Felgen - das zwei wichtige Neuerungen, die beim 12. Pausaer Trabantrennen beachtet werden müssen.

Vom 9. bis 12. Juni 2016 findet die 12. Rundenhatz im Pausaer Gewerbegebiet statt. Dazu gab es Freitagabend eine Fahrerbesprechung im Saal des Ebersgrüner Gasthofes "Zur Linde". Dort erfuhren fast 100 Anwesende Neuerungen von Mitgliedern des Organisationskomitees. Lutz Jacob, der Vorsitzende des veranstaltenden Pausaer Trabantclubs, Andre Steudel, zuständig für die technischen Abnahme, Rennleiter Enrico Busch und IT-Mann Sebastian Hufsky waren Ansprechpartner.

Vereinschef Jacob erläuterte den Ablaufplan von der Anreise, über die technische Abnahme der Trabbis dem Qualifying am Freitag bis hin zum Start am Samstag 10 Uhr. Punkt 18 Uhr winkt Enrico Busch dann die Trabbis ab und wer da die meisten Runden gefahren hat, ist Sieger. Insofern die Überprüfung dessen Motors keine regelwidrigen Veränderungen ergab. Traditionelles gibt es auch am Sonntag. Da ist das Crossgolf-Turnier zu nennen und die Vogtland-Meisterschaft im Traktoranhängerrückwärtsschieben zu nennen.

Wesentlich wird beim den Rennen das absolute Alkoholverbot für die Fahrer sein. "Wir werden schon beim Training am Freitag Kontrollen durchführen!", erklärte Enrico Busch. Auch Samstag setzt sich keiner hinter das Lenkrad und fährt über den Kurs, dessen Atemluft nicht zuvor kontrolliert wurde. Dazu haben die Pausaer Renn-Organisatoren ein geeichtes Messgerät zur Verfügung.

Zudem gibt es ein neues Zeitnahmesystem, nach dem Fehler im letzten Jahr, als das Rennen gestoppt und neu gestartet werden musste. Zwei technische Veränderungen gibt es noch im Reglement. "Bei den Rädern kann im Innern der Felge eine Verstärkung eingesetzt werden und die Abschleppöse darf nicht mehr über die Karosserie hinausragen. Sie kann aber auch durch textile Abschleppvorrichtung ersetzt werden", erklärt Andre Steudel.

72 Teams haben sich bisher angemeldet. Bis zum 29. Februar 2016 ist das Meldeportal noch auf der Seite des Trabantclubs geöffnet. 45 Teams haben schon die 180 Euro Startgeld entrichtet, sind so bereits startberechtigt, maximal 80 werden es am Ende sein", so Lutz Jacob über die Größe des Starterfeldes. Bereits Anfang März wird der Boxenplan im Internet veröffentlicht. So weiß rechtzeitig jedes gemeldete Team, wo sie im Fahrerlager ihren Platz haben. Um dabei Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen, mussten die Teams ihren Platzwunsch bei der Anmeldung mit angeben.

Das Festgelände ist in diesem Jahr nur auf den Parkplatz an der Neunkirchner Straße. Dazu gibt es einen Campingplatz für Übernachtungen mit dem Wohnmobil. Da kostet der Standplatz fünf Euro. jst