Pausaer Grundschule im Test

Die Arbeit der Pausaer Grundschule war Anfang des Jahres im Test. Damit einher ging eine Qualitätseinstufung der Schule durch die Bewertungskommission einher.

"Dem müssen sich alle Grundschulen in Sachsen stellen", erfuhren die anwesenden Stadträte. Pausas Grundschulleiterin Marion Singer berichtete zur Stadtratssitzung über diese mehrmonatige Beurteilung durch eine Kommission des sächsischen Kultusministeriums. Marion Singer schilderte umfangreich was dabei geschah.

Schüler, Lehrer und Eltern wurden befragt. Dazu kamen Unterrichtshospitationen oder Rundgänge durch die Schule. Frau Singer zeigte per Beamer die von der Kommission untersuchten Kriterien und die dazu von der Kommission getroffenen Feststellungen. "Es waren meist Momentaufnahmen, bei denen die Bewerter ihre Eindrücke sammelten und festhielten", schilderte die Rednerin. Mitte Mai fand eine öffentliche Auswertung des ganzen statt, bei der Stärken und Schwächen aufgezeigt wurden.

"Es ist schwer, diese Qualität zu halten", war sich Marion Singer angesichts des vorliegenden Resultats sicher. Sie verschwieg aber auch nicht, dass dabei auch unabänderbare Schwächen, wie die Konstruktion der Schulhausflure und damit der Bau der Schule, zu Tage traten. Kopfschütteln verursachte bei der Leiterin und ihrem gesamten Kollegium die Kommissionsfeststellung, "dass kein Kind gerechtes und wenig schmackhaftes Mittagessen in der Schule angeboten werde."

Generell wurde aber im Abschlussbericht durch die Kommission nicht nur kritisiert. "Wir bekamen auch Hinweise, wie dieses oder jenes besser gemacht werden kann", so Frau Singer. Nur durch die gute Zusammenarbeit im Lehrerkollegium, mit der Mittelschule, den technischen Kräften im Haus und der Stadtverwaltung konnte es zu dieser guten Qualitätsbewertung der Grundschule kommen, bilanzierte Marion Singer am Schluss ihrer Ausführungen. "Dafür allen Danke".