"Ostmark geht - O.K. kommt"

Vor genau dreißig Jahren, am Tag der Währungsunion, eröffneten Gerd Orlamünder und Thomas Kunad ihr gemeinsames Geschäft. Aus zwei Betrieben entstand das O.K. büro-center.

Von Gabi Kertscher

Plauen Orlamünder stellte Messgeräte für die Uhrenindustrie her und Kunad war mit seiner Polsterei auf Fahrzeugausstattungen spezialisiert. So entstanden die Geschäftsfelder Bürotechnik und Büromöbel. An vielen Orten hingen die Werbeplakate der neuen Firma mit dem Hinweis: "Die Ostmark geht - O.K. kommt". Das Geschäft wuchs und bis zum Umzug ins Gewerbegebiet Reißig zum Jahreswechsel 1994/1995, hatten sie drei Geschäftsstellen in Plauen. Neben der ersten in der August-Bebel-Straße, waren die Mitarbeiter in der Forst- und in der Reißiger Straße tätig. Bis 2012 leiteten die Freunde das Geschäft gemeinsam. Dann stieg Gerd Orlamünder aus gesundheitlichen Gründen aus. Seitdem leitet Thomas Kunad das Unternehmen mit fünf Mitarbeitern und vielen Partnern als alleiniger geschäftsführender Gesellschafter.
Es entstand ein leistungsfähiges Dienstleistungsunternehmen mit Spezialisierung Akustik, Planung und Ergonomie. Es werden Elemente nach Kundenwünschen gefertigt und eingebaut.
Mit dem Einsatz modernster Technik können die Kunden die Planungen virtuell erleben. "Wir haben mit einer VR-Datenbrille große Erfolge erzielt." Thomas Kunad erklärt, dass der Kunde heute umfassende professionelle Beratung erwartet. Der heute 60-jährige Geschäftsinhaber ist Vater von drei Töchtern. "Sie sind alle im medizinischen und sozialen Bereich tätig", erzählt der gebürtige Plauener stolz. Das Unternehmen werde auf alle Fälle weitergeführt, auch wenn er irgendwann einmal die Geschäftsführung in jüngere Hände geben wird. "Ab und zu macht man sich Gedanken. Aber bis dahin ist noch viel Zeit."
Zum Firmenjubiläum waren alle Mitarbeiter, auch das Montageteam, teilweise mit ihren Familien gekommen. Langjährige Geschäftspartner gratulierten dem gesamten Team.