Ortsdurchfahrt Leubnitz freigegeben

Mit einem munteren Kulturprogramm der Kita-Kinder von Leubnitz ist am Donnerstag die Ortsdurchfahrt freigegeben worden

Quasi mit Mann und Maus war die gesamte Kita Leubnitz am Gasthof "Grüner Baum" versammelt, um die Freigabe der Staatsstraße 313 mit einem kleinen Programm zu umrahmen. Neben den Offiziellen und Vertretern der an der Maßnahme beteiligten Firmen verfolgten mehr als 50 Einwohner vom umgebenden Gelände aber auch von den Fenstern ihrer Wohnungen die Zeremonie.

Bürgermeister Achim Schulz bedankte sich nicht nur bei den Bauarbeitern, die mit der fertig gestellten Ortsdurchfahrt in Leubnitz saubere Arbeit leisteten, sondern auch bei den rund 40 Knirpsen und ihren Betreuerinnen. Er erinnerte an den vormals schlechten Zustand der Straße und mahnte an, dass alle - nicht nur die Kinder - in Zukunft die Gehwege statt der Asphaltdecke benutzen sollten.

Frank Petzoldt umriss als Leiter des Straßenbauamtes Plauen den gewaltigen Aufwand für die am 30. August des Vorjahres begonnene Maßnahme: Auf 680 Metern Länge wurden neben 5100 Quadratmetern Asphaltdecke neue Kanäle für das Abwasser errichtet sowie die zugehörigen Gehwege für insgesamt eine Million Euro gebaut. Neben den 570 000 Euro, die beim Straßenbauamt anfielen, waren dafür beim ZWAV rund 300 000 Euro und bei der Gemeinde rund 130 000 Euro notwendig. Für den letzteren Betrag stellte der Freistaat über das ILE-Programm 68 000 Euro Fördermittel bereit.

Den Akt der Freigabe mit dem Durchschneiden eines grün-weißen Bandes vollzogen dann neben Frank Petzoldt und Achim Schulz, Henning Scharch für den ZWAV und Eberhard Prager als Ortvorsteher, dessen damaliger Gemeinderat unter seiner Leitung diese mutige Entscheidung für die Durchführung der Straßenbau-Maßnahme traf. Ihm gegenüber bemerkte ein Einwohner im Vorbeigehen: "Du hättest vielleicht noch eine kleine Schanze in die Straße einbauen lassen sollen, dann wäre eventuell sogar der Landrat gekommen." jpk