Optimismus bei Schwarzer Brücke

Jocketa - Seit Jahren ist in Jocketa eines der größeren Brückenbauvorhaben des Vogtlandkreises im Gange. Die Gesamtkosten für den Neubau der Schwarzen Brücke belaufen sich auf 3,4 Millionen Euro. Die Brücke mit über 19 Metern Stützweite und einer Fläche von 188 Quadratmetern wird 2,8 Millionen Euro kosten. Im Zuge der künftigen Elektrifizierung der Bahnstrecke Reichenbach - Hof wird das Bauwerk dementsprechend vorbereitet. Die Kosten werden zu 60 Prozent von der Deutschen Bahn und zu 40 Prozent vom Vogtlandkreis getragen.

Nach Auskunft des Bauherrenvertreters liegen die Arbeiten im Plan. Trotz des langen Winters und der strengen Fröste gibt es keinen größeren Bauverzug. Momentan werden auf der Pöhler Seite Restarbeiten an Verbau und Fundament erledigt. Auf der Liebauer Seite sind die Fundamente für die Widerlager hergestellt worden. Ende Mai werden die Träger eingebaut. Für diesen Bauabschnitt wird der Bahnverkehr kurzzeitig stillgelegt. Zu diesem Zeitpunkt wird ein Teil der Querverbindung hinter den Häusern bereits fertig gestellt sein. Die Liebauer Straße ist noch bis voraussichtlich Ende März gesperrt. Danach wird es aber baubedingt noch zu vereinzelten, auch längeren Sperrzeiten kommen. "Wir haben kein Problem damit. Auch nicht mit dem Dreck, der manchmal auf der Straße ist. Hauptsache wir bekommen eine neue Brücke und eine neue Straße" war von den Jocketaern zu hören.

Die Baustelle zieht die interessierten Einwohner magisch an und wird genau verfolgt. Ende November soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein. Im Anschluss wird die alte Brücke abgerissen. G. Kertscher