Ohne Spritzer zur "Kirwe"

Der traditionelle Frühschoppen beschließt heute die 309. Erlbacher Kirmes. Damit geht nach Meinung der Einheimischen das drittwichtigste Fest der Welt zu Ende - nach dem Karneval in Rio und dem Oktoberfest in München.

Markneukirchen/ErlbachGäste aus nah und fern beteiligten sich seit Samstag an der Kirwe, die mit dem Fassanstich eröffnet wurde. Ortsvorsteher André Worbs: "Wem köiert die Kirwe? Unner! Und mei Tooch solls die Kirwe gehm!" Er dankte dem Bürgermeister von Markneukirchen und der Rodewischer Baufirma VSTR, dass die Sperrung der B283 für das Kirwe-Wochenende aufgehoben wurde. Ein Kasten Bier hat Worbs dem Polier dafür versprochen. Pfarrer Jan Dechert, seit acht Jahren in Erlbach kam, liebt den Ort, mit seinen Vereinen. Er erinnerte an die Zeiten vor 30 Jahren, wo den Verantwortlichen die Kirwe ein Dorn im Auge gewesen sei. Zum 70. Mal gastierte die Schausteller-Familie Hammerschmidt in Erlbach. Neben Karussell, Autoscooter, Schieß- und Losbude, Bratwurst, Bier, lockten viele Veranstaltungen im Kirwezelt und im Alten Schloss. Mehr als 100 Händler boten ihre Waren zum Verkauf an. René Meinel