Offener Brief an Abgeordnete

Unser freier Mitarbeiter Frank Stepper aus Reuth hat als Privatperson zu Ostern einen offenen Brief an die 7 vogtländischen Mitglieder des Landtages und an Bundestagsabgeordnete Yvonne Magwas geschrieben.

Weischlitz Anlass für den bekennenden Christen war die nach Ostern anstehende politische Entscheidung, ob der ‚Corona-Shutdown‘ verlängert, gelockert oder aufgehoben werden soll. In seinem Brief äußert Stepper Verständnis für den schwierigen Job der Politiker, eine komplexe Materie zu bewerten und über diese folgenschweren Entscheidungen abzustimmen und ihren Standpunkt den Wählern zu kommunizieren. Mit seinen vier Vorschlägen will er eine konstruktive Lösungsfindung fördern. Er ermutigt die vogtländischen Parlamentarier, verstärkt das Gespräch mit ihren Wählern zu suchen, um in Dresden und Berlin die Anliegen der Vogtländer zu vertreten. Hier einige Zitate aus dem Offenen Brief:
"1. Verschiedene Experten anhören und dann selbst entscheiden…
Angst ist ein schlechter Berater, Panik ist ein Manipulator und Diktator. Diesmal schüren die genannten Experten (RKI, Dr. Drosten und WHO) Panik vor zig Millionen Toten (‚neue Spanische Grippe‘), und dass wir überall in der BRD Zustände wie in Bergamo bekommen. Mit dem Erstickungs-Argument wird jeder Zweifel erstickt an der Verhältnismäßigkeit der RKI-Maßnahmen! Vertraut den genannten Experten, aber bitte weniger als 100%! Und bitte hört auch auf die Argumente, Einschätzungen und Ratschläge von Wissenschaftlern und Experten, welche die RKI-Sicht kritisch hinterfragen und weniger drastische Maßnahmen für angemessen halten…."
"2. Shutdown-Nutzen und Schaden abwägen
… Durch den Shutdown wachsen viele Probleme stark an, die Ihr als Parlamentarier mit dem Mandat Eurer Wähler eigentlich mit voller Kraft verbessern wollt und sollt. … Ihr seid so volksverbunden, dass Ihr relativ gut die immensen Schäden abschätzen könnt, die der Shutdown jeden Tag im Vogtland unter Euren Wählern bewirkt. Dafür seid Ihr Experten und nicht die Virologen. Ich wünsche Euch viel Weisheit bei Eurem schwierigen Job, die Shutdown-Schäden mit den befürchteten Klinik-Breakdown-Schäden zu vergleichen und beides abzuwägen. … Im Vogtland und bundesweit sind wir sehr weit von dem prognostizierten Bergamo-Breakdown unserer Kliniken entfernt, und der drastische Ansturm von Intensiv-Patienten scheint auszubleiben. … Delegiert Eure Entscheidung nicht kollektiv in die Hände weniger Virologen. Bremsen: Ja. Aus Panik gegen den Baum fahren: Nein. Und wenn die Wildsau wieder fort macht: langsam wieder Gas geben!"
"3. Schutz der Risikogruppen statt Quarantäne aller Bürger Ein Shutdown-Ausstiegs-Modell schlägt vor, die Schutz-Maßnahmen für die Risiko-Gruppe (z.B. Pflegeheim-Bewohner) zu belassen und zu verstärken aber für den Rest der Bevölkerung den Shutdown unter Auflagen zu beenden. … Asiatisch-diktatorische Polizeistaat-Modelle, Handy-Überwachungs-Orgien sowie Massentest- und Zwangsimpfungs-Modelle haben zwar laute Lobbygruppen, aber bitte trefft solche Entscheidungen erst nach reiflicher Überlegung und nach Rücksprache mit Euren Wählern."
"4. Distanz-Regel statt Shutdown
… Ein Shutdown-Exit-Modell schlägt vor, die jetzigen Verordnungen zu ersetzen durch die Vorschrift, dass im Normalfall alle Bürger 1,50 m Distanz voneinander halten müssen. Dann wären mit der Distanz-Auflage plötzlich wieder Besuche von Freunden und Verwandten, Gewerbe, Geschäfte, Gastronomie, Gottesdienste, Veranstaltungen, Demonstrationen und demokratische Gremienarbeit möglich. Die meisten Grundrechtsverletzungen und negativen Folgen des jetzigen extremen Shutdown wären damit behoben und das Infektionsrisiko ist nicht wesentlich größer. … Bei einem Wiederöffnen der Schulen und Kindergärten wäre die 1,5 Meter Distanz-Regel nicht ganz umsetzbar. Natürlich können wir deshalb alle Schüler 2 Jahre lang zu Hause einsperren, bis ein Impfstoff gefunden wurde, sie dann alle zwangsimpfen und erst dann wieder in die Schule lassen. Aber bisher verlief Covid-19 weltweit bei Kindern und Jugendlichen meist sehr mild und hat nur wenig Schäden angerichtet und bewirkt eine Immunisierung. Viele Experten empfehlen daher eine Wiederöffnung der Schulen und die Jahrhunderte alte Praxis, dass Grippe-Infizierte daheim bleiben und nicht alle daheim bleiben." mad
Der gesamte offene Brief ist nachzulesen unter www.reli-power.de/brief