Oewog meldet Verluste bei Vermietung

Der Jahresabschluss 2011 der Oelsnitzer Wohnungsbau-Gesellschaft (Oewog) weist einen Verlust von 353 241 Euro auf. "Ursache sind außerplanmäßige Abschreibungen", erklärte Kämmerin Renate Degenkolb in der Stadtratssitzung.

Rund 251 200 Euro entstanden an Wertminderung durch schwer vermietbare Wohnungen und Mietausfälle. Die Liquidität des städtischen Eigenbetriebes sei trotzdem gegeben. Zum Risikomanagement für den Zeitraum bis 2025 habe Geschäftsführer Bernd Glaß ein Konzept ausgearbeitet, das den demografischen Wandel berücksichtigt.

"Die Oewog steht in Sachsen noch gut da", lobte Stadtrat Helmut Morgner und richtete einen Dank an Glaß und seine Mannschaft für die "ordentliche Verwaltung" mit zurückhaltenden Kosten und moderaten Mieten. Der Stadtrat billigte einstimmig den Jahresabschluss. Der Verlust wurde ins Folgejahr übertragen und dem Geschäftsführer Entlastung erteilt.